Artikel Drebkau, Golschow
20. Malwettbewerb um das „schönste Osterei“ 2017
04.06.2017 - 10:28



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Fotos: Karsten Klante

MUSEUM - MUZEJ
Sorbische Webstube Drebkau - Serbska tkajarska śpa Drjowk
20. Malwettbewerb um das „schönste Osterei“ 2017

Besondere Höhepunkte im Alltag der Sorbischen Webstube sind die jährlich stattfindenden Ostereiermalwettbewerbe. 1997 wurde dieser Wettbewerb von unserem Museumsstifter Dr. Lotar Balke, dem Amtsdirektor Ernest Müller, dem Bürgermeister des Ortsteiles Kausche, Jürgen Engelmann, und dem Vorsitzenden des damaligen Ortsbeirates, Siegfried Buchwald, ins Leben gerufen.
Seit 20 Jahren beteiligen sich Jung und Alt, Kleinstkinder aus Kitas, Schulkinder, Werktätige aus den verschiedensten Berufszweigen von Nah und Fern, behinderte Menschen aus dem betreuten Wohnen freudig an diesem friedvollen, besinnlichen Ostereiermalwettbewerb. Seit 2001, nach der Gründung des Fördervereins, übernahmen nun angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter der Webstube die Aufgabe, diesen schönen alten Brauch, zu Ostern Eier mit traditionellen Mustern zu verzieren, mit Malkursen neu aufleben zu lassen und zu perfektionieren.
Am Sonntag, den 14. Mai, fand die 20. Auswertungsveranstaltung zum Wettbewerb um das „schönste Osterei“ in den Räumen der Sorbischen Webstube statt. Die Preisverleihung und die Übergabe der Preise an die 12 Wettbewerbsteilnehmer übernahmen die Vorsitzende des Fördervereins, Roswitha Baumert, und der stellvertretende Vorsitzende, Andreas Kircher. In der Kategorie Kinder bis 10 Jahre belegten die Zwillingsschwestern Judith und Susanna Graf (9) aus Wittichenau den 1. und 2. Platz, Helene Winter (9) aus Greifenhain erhielt den 3. Preis. Gleich zwei Mal vergab die Jury den 1. Platz in der Kategorie Kinder ab 11 Jahren an Andrea Raab (12) und Greta Zschorlich (15) aus Wittichenau. Emma Exner (11) ebenfalls aus Wittichenau und Charlott Winter (12) aus Greifenhain erreichten die Plätze 2 und 3. Auch bei den erwachsenen Teilnehmern hatte die Jury es sehr schwer, eine Entscheidung zu fällen. Monika Ebert aus Groß Döbbern reichte ein perforiertes Emu-Ei, beklebt mit getrockneten Stiefmütterchen ein, Milena Semisch aus Forst fertigte zwei perforierte Hühnereier mit Serviettentechnik verziert - eines beinhaltete sogar noch ein kleineres verziertes Vogelei. Dafür erhielten beide Damen den 1. Preis. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten dann Ina und Aldo Römuss aus Vetschau und Regina Rose aus Drebkau mit Hühner- und Gänseeiern in der traditionellen Wachstechnik.
Allen Teilnehmern einen herzlichen Glückwunsch!


Karsten


gedruckt am 11.12.2017 - 09:39
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